Tchibo-Top-Radliga 2010 Giro di Festina im Salzkammergut
Zu starker Verkehr führt zu Rennabbruch im Salzkammergut
Zum ersten Mal in der Geschichte der österreichischen Tchibo-Top-Radliga musste am Samstag ein Rennen abgebrochen werden. Beim Giro di Festina im Salzkammergut, dem zweiten Saisonrennen, konnte der dichte Verkehr nicht mehr geregelt werden.
Gefährdung der Sicherheit
Die Sicherheit für die Profis war nicht mehr gegeben. Auf der Salzkammergut-Bundesstraße Richtung Altmünster wurde der Verkehr von Runde zu Runde intensiver und die Autofahrer immer ungehaltener. So fuhr laut ÖRV zum Beispiel ein Autofahrer mit über 70 km/h dem Feld entgegen und wurde in letzter Minute gestoppt. Die Sicherheitskräfte konnten die Rennfahrer nicht mehr ausreichend schützen.
Daher entschlossen sich alle beteiligten Gruppen zum Abbruch. Das Rennen wurde bei Kilometer 80 mit einer sechsköpfigen Spitzengruppe, die zwei Minuten Vorsprung auf das Feld hatte, abgebrochen.

“In der Runde nach dem Abbruch hätte meine Mannschaft das Rennen richtig schnell gemacht, wir wären der Spitze nachgefahren. Da hätte es bestimmt gekracht, bei dem fließenden Gegenverkehr”, war sich auch Rennfahrer Josef Benetseder von Vorarlberg-Corratec, der Führende in der Tchibo-Liga, bewusst. “Es war extremer Gegenverkehr auf der Bundesstraße, und es kam zu gefährlichen Situationen.”
Hier gehts zum neu aufgestellten Rennradverein RSC – AMPLATZ aus Langenlois: http://www.rsc-amplatz.at
Nähere Vorstellung des Vereines und der Rennfahrer erfolgt in Kürze auf diesen Blog.