16ª Tappa: : SAN VIGILIO DI MAREBBE – PLAN DE CORONES
Bergzeitfahren von St. Vigil in Enneberg nach Kronplatz, 16. Etappe des Giro d’Italia
Die Fotografen von sportevents4all wurden heuer erstmals offizell zum Giro d’Italia eingeladen um euch die italenische Radwelt etwas näher zu bringen. Wir entschieden uns, das wohl schwierigste Bergzeitfahren der Welt (auf Schotter und Anstiege von 25%) von St. Vigil in Enneberg nach Kronplatz, für alle Sportfans (über 500 Bilder) abzulichten. Über 100.000 begeisterte Zuschauer feuerten ihre Idole an und peitschten die Rennfahrer auf den 2275m hohen Kronplatz hinauf.

KRONPLATZ (Trient), 25. Mai 2010 – Stefano Garzelli setzt sich an den harten Steigungen beim Bergzeitfahren von St. Vigil in Enneberg nach Kronplatz, 16. Etappe des Giro d’Italia, überraschend durch. Der Mann aus Varese fährt vor Cadel Evans und dem Franzosen John Gadret durchs Ziel während Ivan Basso, Sechster, hinter dem Spanier David Arroyo, der das rosa Trikot mit einem Vorsprung von 2’27 gegenüber Basso verteidigt, Rang zwei der Gesamtwertung erreicht.

SCHRECKLICHER ANSTIEG Zwölf Kilometer und neunhundert Meter schrecklicher Anstieg, davon 5,3 km unbefestigte Straße mit einem Höchstgefälle von 24%. Der Streckenverlauf ist derjenige einer Skipiste, selbstverständlich im Anstieg. Nach den ersten Funken, mit optimaler Leistung des Polen Szmyd, dem “Schlepper” vom Team Liquigas wenn die Straße ansteigt, kommen die Besten zum Zuge. Alle erwarten eine Herausforderung auf Distanz zwischen Evans und Garzelli, mit einem Auge auf Arroyo, um abzuschätzen, wie viel Zeit die beiden Männer zum rosa Trikot aufholen können.
Aber zur großen Überraschung tritt die großartige Leistung von Stefano Garzelli hervor: mit einem glänzenden zweiten Teil platziert der Mann aus Varese sich mit 41’28“, ein Ergebnis, das für Alle anderen unerreichbar ist. Für Winokurow, der an Boden verliert und eine Verspätung von 1’37 verbucht. Für Sastre, der obwohl er vom Ferrari-Piloten Alonso, der ihm auf dem Motorrad folgt, angefeuert wird, mit 2’31 Rückstand zu Garzelli ankommt, den 19. Platz in der Wertung belegt und sich vielleicht vom Podiumtraum verabschieden muss. Für Scarponi, Einer, dessen Leistung am meisten enttäuscht hat: die harten Steigungen zum Schluss, die für ihn gemacht sind, an denen er dagegen scheitert und wegen denen er schließlich 1’07“ einbüßt.

Die beiden Österreicher Markus Eibegger und Mathias Brandle boten eine hervoragende Leistung auf den wohl schwersten Bergzeitfahren der Tourgeschichte.
Der Steirer Markus Eibegger hielt sich im Kampf gegen die Uhr wacker, der Bergstaatsmeister belegte mit dreieinhalb Minuten Rückstand Platz 35.
Den 99.Platz mit 5:49 min Rückstand belegte Matthias Brandle.
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